Ein kurzweiliges Buch für alle, die wissen wollen, ob Geiz wirklich geil ist.
Volker Reinhardt: Mein Geld! Meine Seele!
Geiz ist seit jeher eine Untugend. Dabei liegt er der viel gepriesenen Sparsamkeit gar nicht so fern. Was im Mittelalter Todsünde war, konnte im Kapitalismus der Weg zum Erfolg sein.
Dieses Buch zeigt an zehn Beispielen, wie sich im Laufe der Jahrhunderte unser Verhältnis zum Geld und zu denen, die viel davon besitzen, verändert hat. Volker Reinhardt erzählt vom reichsten und zugleich geizigsten Kaufmann des Mittelalters und von einem König, der seine Gäste ganz unköniglich bewirtete, von dem Bankier James Wood, der zum Urbild Dagobert Ducks wurde, und von Jean Paul Getty, dem Ölmagnaten und Kunstsammler, der sich hartnäckig weigerte, seinen entführten Enkel freizukaufen. Er berichtet von Geizigen, die reich wurden, und von Knausern, die sich zugrunde gerichtet haben.
Volker Reinhardt, Kurzbiografie Volker Reinhardt, geboren 1954, ist Professor für Allgemeine und Schweizer Geschichte der Neuzeit an der Universität Fribourg.
| Bibliografie Titel: Mein Geld! Meine Seele!
Die größten Geizhälse und ihre Geschichten
Autor: Volker Reinhardt
Umfang: 224 Seiten mit 15 Abbildungen, Broschur
Verlag: Beck, München
Preis: 12,95 Euro
ISBN-10: 3406591930
ISBN-13: 978-3406591938 |
geld-online vom 08.10.2009 |