Union kritisiert deutsche Autobauer
Automobilkonzerne aus Deutschland sehen sich gleichsam von der CDU und der Uno-Umweltorganisation Unep kritisiert. Die Autohersteller hätten es jahrelang versäumt, sich stärker um die Entwicklung umweltfreundlicher Elektromotoren zu kümmern, sagte Unionfraktionschef Volker Kauder.
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Nötig sei, dass die Unternehmen endlich mehr Geld in die Forschung investierten, um leistungsfähigere Batterien auf den Markt bringen zu können, berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". "In zehn Jahren", so Kauder, "werden Elektroautos eine große Rolle spielen." Diesen Prozess dürften deutsche Hersteller nicht verschlafen.
Jahrelang nicht um den Kohlendioxidausstoß gekümmert
In der Unionsspitze nimmt man es den Automobilkonzernen übel, dass sie sich jahrelang nicht um den Kohlendioxidausstoß der großen deutschen Autos gekümmert haben. Auch Achim Steiner, Direktor der Uno-Umweltorganisation, hat kein Verständnis dafür, dass die deutsche Autoindustrie einen Aufschub bei der geplanten EU-Abgasregelung ab 2012 fordert. Sie müsse sich ihrer Verantwortung stellen, da 25 Prozent des Kohlendioxids aus dem Verkehrsbereich komme.
Bundeskanzlerin Angela Merkel konnte im Mai verhindern, dass der Schadstoffausstoß der deutschen Autoflotte stark reglementiert wurde - was den Beifall der Industrie fand, ihren Ruf als engagierte Kämpferin für den Klimaschutz jedoch nachhaltig beschädigte, so "Der Spiegel".
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geld-online vom 07.07.2008 |