Stromkonzerne planen gemeinsamen Netz-Verkauf
Beim geplanten Verkauf ihrer Hochspannungsnetze haben sich E.on und Vattenfall auf ein gemeinsames Szenario geeinigt.
|
| Falls möglich, so der Plan, sollen die milliardenschweren Stromstrippen an ein und denselben Käufer abgegeben werden. Damit würde der Grundstein für die von der Politik geforderte deutsche Netz AG gelegt.
Allianz, Goldman Sachs und Siemens
Als heiße Kandidaten für einen Kauf werden in Verhandlungskreisen Konsortien mit Beteiligung des Allianz-Konzerns und der Investmentbank Goldman Sachs gehandelt, berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel".
Auch der Münchner Siemens-Konzern erwägt, sich zusammen mit Finanzpartnern um den Erwerb der Netze zu bemühen. Dem Verkauf der 10.000 Kilometer langen Transportnetze hatte E.on nach massivem Druck der EU-Wettbewerbskommission Anfang des Jahres zugestimmt. Vattenfall schwenkte kurze Zeit später ein.
Nur EnBW und der Essener Stromversorger RWE beharren noch darauf, ihre Netze zu behalten. Ihre Chancen, sich damit durchzusetzen, dürften nach dem Vorstoß der beiden Konkurrenten noch geringer geworden sein. |
geld-online vom 08.09.2008 |